Thermostate für Infrarotheizungen

Eine Infrarotheizung bekommt herstellerseitig aus mehreren Gründen (Lebensdauer der Elektrik und Anbringung bzw. Messung der Raumtemperatur) kein Themostat eingebaut. Wenn Sie die Temperatur in einem Raum regeln möchten, ist dafür allerdings ein Thermostat notwendig. Wenn eine Heizung fest an das Heizsystem und die Hauselektrik angeschlossen ist, dann ist in der Regel auch die passende Technik zur Steuerung vorhanden. Anders verhält es sich bei direkt an der Steckdose angeschlossenen Infrarotheizungen.

Möglichkeiten zur Steuerung einer Infrarotheizung

Bei Infrarotheizungen, die direkt an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen werden, gibt es Möglichkeiten zur Nachrüstung eines Thermostats. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Funkthermostat oder Steckerthermostat.

Steckerthermostat für Infrarotheizungen

Wird direkt zwischen Steckdose und Heizgerät gesteckt. Hier braucht man für jedes Heizelement ein eigenes Steckdosenthermostat (wenn man also mehr als ein Gerät betreibt, könnten sich auch andere Lösungen lohnen). Ein weiterer Nachteil: je nach Lage der Steckdose muss man sich eventuell öfter mal bücken, um die Einstellungen zu überprüfen. Die Steuerung erfolgt meistens über ein Stellrädchen oder einer vereinfachten digitalen Anzeige. Ein Vorteil: Die Geräte sind in der Regel kostengünstig – in diesem Beispiel liegen sie bei knapp 30 Euro pro Thermostat (hier ein Beispiel: Steckdosenthermostat für Infrarotheizungen).

Funkthermostat für Infrarotheizungen

Ein Funkthermostat besteht aus zwei Komponenten: Einem Empfänger und einem Sender. Dabei kann der Empfänger Unterputz oder Aufputz angebracht werden. Über den Sender können Sie einfach Einstellungen vornehmen. Die Sender gibt es auch hier analog oder digital. Bei einem analogen Thermostat wählt man die Raumtemperatur über ein Stellrädchen aus. Ein digitales Thermostat bietet mehr Auswahl- und Einstellmöglichkeiten und ein übersichtliches Display. Der Sender kann entweder Aufputz angebracht werden oder als mobiles Gerät auch anderweitig hingestellt werden. Die Stromversorgung erfolgt dabei über Batterien. Ein großer Vorteil: Bei mehreren Infrarotheizungen in einem Raum, können diese über ein Funkthermostat angesteuert werden.

Für ein Empfänger und ein Sender werden knapp 70 Euro fällig. Hier ein paar Beispiele:

Funk – Empfänger Unterputz

Funk – Empfänger Aufputz

Temperaturregler analog

Temperaturregler digital

Fazit: Welches Thermostat lohnt sich für eine Infrarotheizung

Ein gesondertes Thermostat ist grundsätzlich nur für Infrarotheizungen notwendig, die an einer Steckdose angeschlossen werden. Heizelemente, die direkt mit der Haussteuerung verbunden sind, können auf ein gesondertes Thermostat verzichten.

Persönlich habe ich mich für ein Funkthermostat entschieden: Damit lassen sich die Temperaturen genauer einstellen und die Heizung (gerade im Bad) auch bedarfsgerechter programmieren. Bequemlichkeit und Genauigkeit haben für mich also den Ausschlag gegeben. Wer den Rat eines Fachmanns einholen will, der kann hier unverbindlich Fachbetriebe für Elektroheizungen anfragen.