Infrarotheizung Leitfaden

Über das Heizen mit Strom gibt es kontroverse Meinungen. Ein Grund für uns einen unabhängigen Überblick zu geben.

1) Wann kommt eine Elektroheizung in Frage?

Elektroheizungen sind immer dann eine gute Option, wenn Sie nur wenigen Räumen oder nur kurzzeitig heizen möchten. Eine Infrarotheizung ist eine ideale Zusatzheizung, weil sie preisgünstig ist und keine Wartungskosten hat.

a) Haben Sie eine Nachtspeicherheizung in Ihrem Altbau oder in Ihrer Mietwohnung? Wenn eine Zentralheizung keine Option ist oder keine Warmwasserleitungen gelegt wurden, dann ist eine Infrarotheizung die günstigste und schnellste Alternative.

b) In gut gedämmten Heizungen sind Zentralheizungssysteme durch die hohen Anschaffungskosten nicht immer zu empfehlen. Hier kann eine Flächenheizung interessant sein.

c) Wollen Sie aus Designgründen auf klassische Heizkörper verzichten? Infrarotheizungen gibt es als dekorative Bild- oder Spiegelheizungen oder Deckenheizung.

d) Der Klassiker: die Zusatzheizung! Eine Infrarotheizung liefert kurzfristig zusätzliche Wärme im Frühjahr, Herbst oder Winter. Egal on Hobbykeller, Konferenzraum, Garten- oder Ferienhaus – eine wirtschaftliche und schnelle Lösung.

e) Gewerbliche Anwendungsbereiche: In Lagerhallen oder in Außenbereichen von Cafes will man schließlich nicht die Umgebungsluft erwärmen. Eine Infrarotheizung ist hier eine ideale Alternative.

2) Was muss bei der Montage von Infrarotheizungen beachtet werden?

a) Läuft die gewählte Infrarotheizung mit Einphasen oder Dreiphasenstrom? Die meisten Infrarotheizungen können an einer normalen Steckdose also mit Einphasenstrom betrieben werden.

b) Elektroheizungen mit über 4,6 kW müssen über einen Drehstromanschluss angeschlossen werden, der eventuell neu gelegt werden muss.

c) Elektroheizungen sind in der Regel sehr unkompliziert zu montieren und in Betrieb zu nehmen. Wenn die Infrarotheizung als vollwertige Heizung genutzt werden soll, muss eine ausreichende Dämmung vorhanden sein, damit die Stromkosten im Rahmen bleiben.

3) Wie hoch sind die Anschaffungs- und die laufenden Kosten einer Infrarotheizung

Die Anschaffungskosten sind abhängig von der Dimensionierung und damit von der zu heizenden Fläche. In der Regel sind die Investitionskosten deutlich geringer als bei einem Zentralheizungssystem. Wartungskosten fallen quasi nicht an, so dass der größte Posten die anfallenden Stromkosten sind. Hier zeigt sich, dass die Energiekosten für eine Infrarotheizung höher sind als die Kosten für Gas, Öl oder Pellets. Wirtschaftlich sind in der Regel immer Anwendungsfälle, in denen die Infrarotheizung die optimale Heiztechnik ist. Unser Infrarot Rechner kann Ihnen eine Aufschluss über die erwarteten Anschaffungs- und Stromkosten geben.

4) Was muss bei einer Beratung beachtet werden?

Eine Beratung sollte immer unverbindlich erfolgen. Sie sollten also kein Geld für eine Ortsbegehung zahlen und sich auch nicht „gedrängelt“ fühlen einen Abschluss tätigen zu müssen. Lassen Sie die Räume ausmessen, damit eine korrekte Dimensionierung erfolgen kann. Wenn Sie eine Beratung vereinbaren möchten oder Angebote zum Vergleich benötigen, können Sie diese bei uns kostenlos und unverbindlich einholen.